Österreichischer Politiker ruft zum Brüno-Boykott auf

Der Sacha Baron Cohen hat es schon drauf. Erst bringt er die Leute als Rapper Ali G auf die Palme und dann als kasachischer Reporter Borat. Nun kommt er als schwuler österreichischer Modeparadiesvogel Brüno daher und während wohl selbst Schwule darüber lachen können, schrillen bei einigen schon die Alarmglocken.

Vorneweg der österreichische Politiker Emil Brix. Der Leiter der Kulturpolitischen Sektion im Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten ruft nun zum Brüno-Boykott auf, da seiner Meinung nach, der Film ein negatives Bild auf die Österreich werfen würde. „Das ist völlig unangemessen„, erklärt der 53-Jährige, der empört ist, wie sein Land im Film dargestellt wird.

Dabei dürften Brix vor allem die Äußerungen Cohens ziemlich sauer aufgestoßen sein. So erklärte Cohen während der PR zum Film, dass er „Österreichs berühmtester Bürger seit Hitler“ sei und Josef Fritzl – ein verurteilter Vergewaltiger – „die Verkörperung des österreichischen Traums“ ist.

Die Öffentlichkeit weiß, wie sie auf diesen Film reagieren wird„, sagte der erzürnte Ösi-Minister. Ob das österreichische Publikum da allerdings der gleichen Meinung ist, wird sich spätestens am 10.07.2009 zeigen, denn dann startet „Brüno“ auch in den Kinos der Alpenrepublik.

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