Internationale Pressestimmen zum Schumacher-Comeback

Einen Tag vor Heiligabend gab der siebenmalige Formel-1-Weltmeister, Michael Schumacher sein Comeback in der Königsklasse des Motorsport bekannt (wir berichteten). Demnach wird er dem italienischen Rennstall Ferrari, für das er vor über drei Jahren sein letztes Rennen bestritt und dort zuletzt eine Beraterfunktion inne hatte, den Rücken kehren und künftig für den neuen Rennstall “Mercedes-Grand-Prix” ins Cockpit steigen.

Dass das Comeback und den damit verbundenen Wechsel des Rennstalls nicht nur auf Gegenliebe stößt, zeigen die internationalen Pressestimmen. Vor allem in Italien stößt die Wahl von „Mercedes GP“ auf Unverständnis.

So schreibt unter anderem die „Il Manifesto“: „Ein Comeback, das stinkt.“ Auch die „La Repubblica“ zeigt sich nicht gerade erfreut: „Ferrari ist stinksauer: Ab heute ist Schumi ein Gegner.“

Die „La Nuova Sardegna“ zeigt sich da schon neutraler: „Er war noch nicht reif für die Pension.“ Auch so die „La Gazzetta di Modena“: „Eiszeit in Maranello. Der Kannibale ist wieder da.“ Auf der gleichen Schiene schreibt die „Tuttosport“: „Schumi entschuldigt sich in einem Brief an die Fans, dass er wieder Deutscher wird“ und die „Corriere dello Sport“: „Ein Tiefschlag für Ferrari. Schumi kehrt zurück, um alle zu schlagen.“

Auch in Frankreich ist man geteilter Meinung. So schreibt unter anderem „lefigaro.fr“: „Eine Rückkehr nicht ohne Risiken.“ „leparisien.fr“ schreibt: „Ein historisches Comeback.“ Die „Lequipe“: „Schumacher will alles“ und „rtl.fr“ schreibt, dass er „nach der Statistik der Größte“ ist.

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