Börse Frankfurt: DAX legt 2009 fast 24 Prozent zu

Das deutsche Börsenbarometer DAX hat sich vor wenigen Augenblicken mit 5957,43 Punkten aus dem Jahr 2009 verabschiedet und damit ein Jahresplus von 23,9 Prozent erreicht.

Kursrakete war 2008 die Aktie von Infineon, die satte 371 Prozent zulegen konnte, dahinter reihen sich die Papiere der Deutschen Bank (88 Prozent) und die VW Vorzugsaktien (78 Prozent) ein. Die einzigen DAX-Werte, die übers Jahr gesehen Verluste hinnehmen mussten, waren die Aktien von Deutscher Telekom (-1,4 Prozent) und Commerzbank (-8,8 Prozent). Am 6. März 2009 hatte der DAX den Tiefststand des Jahres bei 4810,20 Punkten. Seinerzeit entsprach dies ein Minus von von 40,4 Prozent. 2007 hatte der Jahresschlußstand 8067,32 Punkten betragen.

Zu Beginn des Jahres 2009 lagen die meisten Analysten mit ihren Prognosen völlig daneben. Vor genau 12 Monaten hatte MM Warburg mit 3600 Punkten zum Jahresende gerechnet, die Royal Bank of Scotland mit 3691 Punkten. Am besten lagen hier die Deutsche Bank und Schnigge, die 5900 Punkte vorausgesagt hatten. Nahezu eine Punktlandung legten die Bank of America, die DZ Bank und UBS auf Parkett, die dem DAX 6000 Punkte prognostizierten. Die Helaba hatte mit 6200 Punkten gerechnet.

Einer Umfrage des „Handelsblatts“ zufolge, wird für Ende 2010 mit durchschnittlich 6340 Punkten gerechnet. Dabei reichen die Prognosen von 4500 bis 7500 Punkten. Das Blatt hatte dazu insgesamt 37 Banken befragt.

Frank

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