BMW beschließt Ausstieg aus der Formel 1

Natürlich ist uns diese Entscheidung schwer gefallen. Aber dies ist ein konsequenter Schritt vor dem Hintergrund der strategischen Neuausrichtung unseres Unternehmens„, mit diesen Worten begründete BMW-Vorstandsvorsitzender Norbert Reithofer den Ausstieg aus dem Formel 1-Motorsport nach der laufenden Saison.

Reithofer erklärte weiter, dass der Konzern „alle Projekte unter den Aspekten Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit auf den Prüfstand“ stellt und dabei sei heraus gekommen, dass ein Engagement in der Königsklasse nicht mehr „unserer Hauptzielrichtung“ entspricht. Ein weiterer Grund, der natürlich nicht öffentlich gemacht wurde, dürfte das Etat sein, welches in diesem Jahr geschätzte 300 Millionen Euro verschlingt.

Was mit den rund 700 Angestellten, die am Formel 1-Projekt arbeiten, geschehen wird, steht derzeit noch nicht fest. „Wir werden verschiedene Szenarien erarbeiten und bewerten und uns bemühen, für die Mitarbeiter am Standort Hinwil und die in das Formel-1-Projekt eingebundenen Beschäftigten in München Lösungen zu finden„, so Entwicklungsvorstand Klaus Draeger.

Nach dem bereits Honda nach der vergangenen Saison ausgestiegen ist, kehrt nun der zweite Hersteller der Formel 1 den Rücken. Ein weitere wird wohl noch folgen, so soll Toyota ein großer Wackelkandidat für die kommende Saison sein.

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