Für Forderungen beim öffentlichen Dienst erntet Verdi Kritik

Für ihre Forderung nach fünfprozentigen Lohn- und Gehaltssteigerungen für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes ist die Gewerkschaft Verdi auf scharfe Kritik gestoßen.

Der Prognose-Chef des Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Joachim Scheide, sagte dem Nachrichtenmagazin „Focus“, dass die Budgets von Ländern, Gemeinden und Bund für ihr Personal begrenzt sind und Lohnsteigerungen bei gleichem Budget zu einem beschleunigten Personalabbau führen.

Wenn man das Personal halten würde, würde ein höheres Defizit entstehen das durch höhere Steuern gedeckt werden müsse. Allenfalls ein Lohn- und Gehaltsplus von 2,5 Prozent hält Scheide 2010 gesamtwirtschaftlich für vertretbar.

Sandra

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