Nach Tief „Daisy“: Winter hat Deutschland weiter im Griff

Das Sturm-Tief „Daisy“, welches am vergangenen Wochenende in vielen Teilen Deutschlands für Schneemassen, Verwehungen und unpassierbare Straßen gesorgt hatte, verzieht sich mehr und mehr in Richtung Polen.

Doch das Winter-Wetter hat das Land weiter fest im Griff und sorgt dafür, dass der Verkehr immer noch nur langsam voran kommt. Zahlreiche Flüge werden vielerorts immer noch storniert, insbesondere im Norden des Landes stecken Autos und Züge im Schnee fest. So stecken auch viele Bewohner einiger Dörfer auf der Insel Fehmarn fest. Hier sind erst in einigen Tagen mit freien Straßen zu rechnen.

Ebenfalls schwer vom Wetter getroffen wurde Mecklenburg-Vorpommern. Dort haben viele Schneeverwehungen die Straßen unpassierbar gemacht, auf der Atubahn A20 stecken zahlreiche Autofahrer fest. In ganz Mecklenburg-Vorpommern fällt der Unterricht an den Schulen aus. Auch in vielen Kreisen von Schleswig-Holstein kam es wetterbedingt zu Schulausfall. Am Wochenende hatte das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern Katastrophenalarm ausgelöst. Dieser wurde inzwischen aber schon wieder zurückgenommen.

In Frankfurt am Main fielen die Flüge Richtung London, Madrid und Warschau aus. Der Fluggast muss sich für die übrigen Flüge auf teilweise erhebliche Verspätungen einrichten. Ebenso vom Winterwetter betroffen ist der Bahnverkehr, wo der Zuggast mitunter mehrere Stunden auf die Züge warten muss.

Die Polizei, Feuerwehren und das Technische Hilfswerk mahnen Autofahrer zur Vorsicht. „Planen Sie mehr Zeit ein und berücksichtigen Sie die Wetterverhältnisse„, meinte Hans-Peter Kröger, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbands. Wenn es irgendwie möglich ist, sollten die Bürger ihre Fahrzeuge stehen lassen.

Wie der deutsche Wetterdienst am heutigen Montag mitteilte, wird der Schneefall in den kommenden tagen mehr und mehr nachlassen, dafür sinken die Temperaturen aber wieder erheblich.

Frank

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