Haiti: Erdbeben ermöglicht Ausbruch aus Gefängnis

Offenbar sind mehrere Häftlinge nach dem verheerenden Erdbeben auf Haiti aus einem kollabierten Gefängnis ausgebrochen. Aus den im Erdbeben zerstörten Teilen des Hauptstadt-Gefängnisses gelang den Gefangenen die Flucht. Derzeit sind noch keine weiteren Informationen vorhanden.

Zahllose Wohnhäuser, Kirchen und öffentliche Gebäude, darunter auch der Präsidentenpalast liegen in Trümmern. Alleine in der Niederlassung der Vereinten Nationen sollen alle Mitarbeiter getötet worden sein, so dass die Regierung mit mehreren tausend, wenn nicht gar zehntausend Todesopfern rechnet. Das Erdbeben der Stärke 7,0 auf der Richterskala wurde von mehreren Nachbeben bis zur Stärke 5,0 gefolgt.

Spenden werden bereits von Internationalen Hilfsorganisationen gesammelt. Aus seinem Nothilfefonds stellte die „Aktion Deutschland hilft“ 100000 Euro zur Verfügung und der Einsatz eines mobilen Krankenhauses wird vom Deutschen Roten Kreuz vorbereitet. Das Erdbeben ereignete sich gestern um 16:53 Uhr Ortszeit und ist nach Angaben der US-Erdbebenwarte das schwerste auf der Karibikinsel seit 240 Jahren.

Sandra

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