JVA Münster: Ausbrecher weiterhin auf der Flucht

Nach wie vor fehlt von den beiden Häftlingen, die am gestrigen Dienstag (19.01.2010) aus der Justizvollzugsanstalt (JVA) Münster ausgebrochen sind, jede Spur.

Die mit Hochdruck laufende Fahndung der Polizei konnte bislang keine Ergebnisse liefern, hieß es. Zudem sei derzeit auch noch völlig unklar, wie es den beiden Insassen gelang, aus dem Oberlicht in 3,40 Meter Höhe zu entkommen. Bei dem Ausbruch handelt es sich bereits um den zweiten in Nordrhein-Westfalen innerhalb eines Vierteljahres.

Nun will das zuständige Justizministerium am heutigen Mittwoch bei einem Treffen mit sämtlichen Gefängnisleitern aus NRW klären, wie eine Verbesserung der Sicherheitslage in den nordrhein-westfälischen JVAs erreicht werden kann.

Gestern Morgen gegen 7.10 Uhr war es den beiden Männern, ein 25-jähriger Albaner und ein 34-Jähriger mit serbischer und kosovarischer Staatsangehörigkeit, gelungen, aus der JVA Münster auszubrechen. Dabei wurden sie von einem Anwohner beobachtet, als sie sich vor dem Gefängnis umzogen. Dieser verständigte umgehend die Polizei.

Der Ausbruch erinnert an die Flucht der beiden Gefängnisinsassen Michael H. und Peter Paul M., die Ende November aus der JVA Aachen entkommen waren. Nach Angaben der Leiterin der JVA Münster, seien die beiden Ausbrecher als nicht gewalttätig einzuschätzen.

Frank

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